Die neuen Roval CLX50 im Test

06.02.2017

Neue Benchmark und goldene Mitte!

Roval bietet euch mit dem neuen CLX 50 seit kurzem einen Allroundlaufradsatz mit 50mm hohen Karbonfelgen an. Wie seine Geschwister setzt auch der neue in der CLX Familie auf außenliegende Nippel für einfachere Wartung, er hat 21 Speichen vorne, 24 hinten und der Satz Clincher (Felgenbremse) wiegt gerade einmal 1375 Gramm! Es gibt Clincher, Tubular und Scheibenbremsvarianten, die Clincher haben wir bereits für euch auf Lager.

Entwickelt wurden sie natürlich wieder mit Hilfe des Windtunnels und der Erfahrungen von CLX32 und CLX64. So ist z.B. die Disc Felge 20g leichter als ihr Clincher Pendant und das ganze Disc Laufrad nur 40g schwerer als die Felgenbremsvariante. Die Naben kommen wieder mit DT Swiss 240 Innenleben und Zahnscheibenfreilauf.

Erste Fahreindrücke

clx 50 testGefahren sind wir sie natürlich auch schon, Unter anderem hatte unser Mechaniker Yannick sie während eines nassen und ziemlich windigen Montagsrides im Tarmac Pro stecken.Zu berichten gibt es eigentlich nur postives: "Wheelie bis 500."
Aber im Ernst: 

"Obwohl der Wind ziemlich böig war, hat es mich nicht über die Straße geblasen und gebremst haben sie auch superdosierbar und viel stärker als ich dachte."

Man muss dazu sagen, dass die Runde von München aus Richtung Süden ging, es -1 Grad hatte und richtig feucht war. Dennoch war das Berms- (und Fahrverhalten) auf den nassen und schnellen Abfahrten einwandfrei. Vom kritischen Nassbremsen der Karbonfelgen kann allerdings schon lange keine Rede mehr sein.

Wirklich ein Allrounder?

In den Ansteigen macht sich der CLX50 auch sehr gut, im Vergleich zu einem CLX32 fällt er in diesem Fall natürlich ein wenig ab. Dennoch klettert er für einen so hohen Laufradsatz offensichtlich sehr willig und agil.
Außerdem hat die Kombination Yannick/Tarmac/CLX50 uns das Leben gerade bei höheren Geschwindigkeiten schwer gemacht, weil der CLX50 fast so super schnell ist wie ein CLX64, der "Fifty" ist deutlich schneller als ein Zipp 454 NSW und fast so aerodynamisch wie ein Zipp 808 NSW, je nach Yaw Winkel sogar noch aerodynamischer.
Die verhältnismäßig breite (und leichte) Felge ist auch ziemlich steif, was für ein schön direktes Einlenkverhalten sorgt, vor allem aber lassen sich die Laufräder enorm gut beschleunigen. Das macht natürlich wahnsinnig viel Spaß, zumindest für den der ihn fährt.
Yannicks Eindrücke kurz zusammengefasst:

"Der macht schon richtig Bock!"

In der Langzeithaltbarkeit muss sich der neue allerdings noch beweisen.