Transalp

09.08.2021

Team Rocklube goes Bike Transalp 2021
 

Für alle ambitionierten Mountainbiker ist die Bike Transalp jedes Jahr eines der großen Highlights. Mit ihren 572,50 km und 18.836 hm in sieben Tagen ist sie sicherlich nicht nur aufgrund ihrer atemberaubenden Aussicht, sondern auch anspruchstechnisch ein absoluter Höhepunkt. Es starten hauptsächlich Zweier-Teams in verschiedenen Klassen. Sobald ein Partner ausscheidet, ist auch für den zweiten Fahrer die offizielle Wertung vorbei.

Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube

Dieses Jahr bangten alle Mountainbike-Begeisterten bis zum Schluss, ob die Veranstaltung stattfinden würde. Doch dank guter Konzepte der Veranstalter und der italienischen Behörden konnte die Bike Transalp am Ende doch erfolgreich durchgeführt werden!
 

Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube

Monatelang hat das Team ROCKLUBE für die Transalp viel Zeit und Energie in die Vorbereitung und Planung gesteckt. Routen wurden studiert, Betreuer gesucht und Ersatzmaterial organisiert. Was in diesen Zeiten eine echte Herausforderung war. Das Team beschloss, sich während des gesamten Rennens selbst zu versorgen und so ging das Abenteuer Transalp 2021 mit 26 kg Reis, über 30 kg Energiepulver und vielen weiteren energiereichen Lebensmitteln in Markt Indersdorf los. Das Rocklube Team reiste in drei Wohnmobilen und war so völlig autonom an den einzelnen Etappenstandorten – und noch dazu sehr komfortabel und gemütlich mit dem 6 x 3m Zelt des Rad- und Hauptsponsors Specialized!

Mit der Anreise nach Nauders in Österreich stieg die Vorfreude und Anspannung der sechs Fahrer und ihrer vier Betreuer. Von Anfang an klappte der Aufbau, die Organisation des Tagesablaufes und die Zubereitung des Abendessens wie am Schnürchen. Die Speicher nochmal füllen (Reis mit oder ohne Gemüsesoße) und es konnte endlich los gehen…

Die erste Etappe führte über 96,56 km und 3.160 hm von Nauders nach Livigno. Die Strecke verlief durch die Panzersperre an der Grenze nach Italien, entlang auf Panorama-Hochwegen und wunderschönen Bergseen. Der 1.400 hm lange Anstieg von Laatsch zum Döss Radond führte dann über die Schweizer Grenze, um anschließend wieder nach Italien auf flowigen Wiesen und Single Trails zurückzukehren.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 2

Tim / Chris: Platz 12

Julian / Christian: Platz 3 Masters



Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube

Die kürzere zweite Etappe (64 km und 2.031 hm) mit Start in Livigno war gekennzeichnet durch steile Anstiege und schöne, flowige Trailabfahrten. Nach zwei kleineren Schleifen rund um Livigno, der Überquerung des Passo Alpisella und einer schnellen Passage durch ein Flachstück entlang der Stauseen Lago di San Giacomo und Lago di Cancano, erreichte man nach nicht einmal drei Stunden Fahrzeit das Ziel im Zentrum von Bormio.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 4

Tim / Chris: Platz 16

Julian / Christian: Platz 2 Masters


Am dritten Tag (97 km und 3.241 hm) führte die Strecke zunächst wieder ein Stück zurück in Richtung Livigno, bog dann aber Richtung Passo Verva ab und erreichte nach einer anspruchsvollen Trail-Abfahrt den Talboden des Veltin bei Grosotto. Bis zum Ziel in Aprica war allerdings noch ein hoher Berg zu überwinden, der den Fahrern in der Mittagshitze einiges abverlangte.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 5

Tim / Chris: Platz 9

Julian / Christian: Platz 3 Masters

Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube

Die sogenannte Königsetappe (98,90 km und 3.267 hm) am vierten Tag führte von Aprica nach Pellizzano. Nach einem ersten Anstieg direkt nach dem Start über die berüchtigte Montozzo-Scharte, die mit einer Höhe von über 2.600 m den höchsten Punkt der diesjährigen Transalp markierte, folgte ein ca. 1.700 hm langer Anstieg. Ihm schloss sich ein sehr ruppiger und technischer Downhill an, der die Fahrer sowie das Material gleichermaßen auf die Probe stellte.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 5

Tim / Chris: Platz 14

Julian / Christian: Platz 1 Masters


Nach zwei langen Etappen folgte am fünften Tag ein kürzerer Abschnitt (78,37 km und 2.414 hm), geprägt von einem langen Anstieg und einer wilden Abfahrt über versteckte Trails. Im zweiten Teil der Etappe führte die Strecke durch einen langen Tunnel, über welliges Gelände und nach steilen 500 hm schließlich ins Ziel, direkt an das Ufer des idyllischen Lago di Molveno.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 5

Tim: Platz 1 Individual

Julian / Christian: Platz 2 Masters



Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube



Etappe sechs (69,17 km und 2.159 hm) war ähnlich aufgebaut wie die des vorangegangenen Tages: Schnelle Radwegpassagen, ein langer Anstieg mit ca. 1.000 hm, ein anspruchsvoller Downhill und ein steiler Anstieg kurz vor dem Ziel, wo die Entscheidung über die Etappenplatzierungen herbeigeführt werden konnten. Der Etappenort Sella Giudicarie / Valle Del Chiese war erneut an einem See gelegen, der zu einer kurzen Abkühlung nach der Anstrengung einlud.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 3

Tim: Platz 2 Individual

Julian / Christian: Platz 1 Masters

 

Als großes Finale auf dem Weg nach Riva del Garda (68,49 km und 2.564 hm) erwartete die Sportler am siebten Renntag der berühmte Tremalzopass, eine der meistbefahrenen MTB-Routen der Welt. Zuvor musste jedoch ein anderer Berg überquert werden, der es mit einem längeren Schiebestück und schmalen, feuchten sowie rutschigen Trails in sich hatte. Besagter Tremalzo belohnte die Fahrer dann nach langem Straßenanstieg mit großartigen Ausblicken sowie den letzten fahrtechnischen Highlights dieser Transalp.

Platzierungen:

Julian / Dominik: Platz 6

Tim: Platz 2 Individual

Julian / Christian: Platz 3 Masters

 

Gesamtplatzierung:

Julian / Dominik: Platz 4

Julian / Christian: Platz 2 Masters (Gesamt Platz 10)

 

Mit dem 4. Gesamtplatz in der Hauptklasse sowie dem 2. Platz in der Masterswertung (10. Gesamtplatz) kann das Team ROCKLUBE auf 7 erfolgreiche und atemberaubende Renntage durch die Alpen zurückblicken.


„Unsere Specialized Bikes und das gesamte Material hat uns alle 7 Renntage ohne Probleme und Defekte durch die Etappen gebracht – tausend Dank an unsere Sponsoren!

Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube

Und ohne den leidenschaftlichen und unermüdlichen Einsatz unserer vier Betreuer wäre das Rennen auf diesem Niveau sicherlich nicht möglich gewesen. Ein besonders herzlicher Dank geht hier an Sonja, Nella, Martin und Tim!“ so Julian Philipp.

Wir sind stolz auf das gesamte Team Rocklube und freuen uns darauf, was das Jahr noch so bringt!

Auf unseren Social-Media-Kanälen halten wir euch wie immer auf dem Laufenden.

 


Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube


Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube




Fotocredit @ Sportograf u. @Teamrocklube


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