Kundenstimmen II

17.03.2022

Vertrauen & Treue – Teil 2 einer Kundenstory
 

Martin und Susi aus dem Schwarzwald zählen seit vielen Jahren zu unseren treuesten Kunden.

Jedes Mal, wenn sie die Reise zu Alpha Bikes nach München machen, ist die Freude auf beiden Seiten groß.

Im 1 Teil erzählte Martin, wie alles begann und die Geschichte zum Turbo S, dem ersten Bike, dass die beiden für seine Frau Susi bei uns kauften und dem viele weitere folgen sollten.

„Nach unserem ersten Besuch bei Alpha Bikes sollte es nicht lange dauern und wir waren vom nächsten Bike begeistert: das Turbo Levo Fattie.

Aber davon soll heute nicht die Rede sein. Wir drehen das Rad der Zeit ein wenig weiter nach vorne. In das Jahr 2020 nämlich, das Geburtsjahr des Turbo Creo. Ich zeigte Susi die ersten Bilder und es war Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Tagen entschlossen wir uns dazu, dieses wunderbare Rad zu kaufen. Freiheit auf allen Wegen, gleichgültig ob Asphalt oder Waldautobahn. Ein SL Comp sollte es sein - obwohl das Expert – das wäre es doch eigentlich. Susi war es jedoch zu teuer. Sogleich rief ich Daniel an mit der Bitte eines für uns zu reservieren - was dieser auch sofort tat.

Zwei Tage später jedoch rief ich nochmals an, ohne Susis Wissen: Das Expert wurde nun für uns bereitgestellt, als kleine, zusätzliche Überraschung.



An einem schönen Frühlingstag machten wir uns in freudiger Erwartung mal wieder auf den Weg nach München. Susis Comp befand sich schon längst wieder im Ausstellungsraum und sie fragte mich, ob es denn dieses wäre. Ich denke nicht, denn deines wird wohl in der Werkstatt noch vorbereitet. Nun war der große Moment gekommen:

Nicht das Comp sondern das Expert kam aus der Werkstatt gerollt. Das ist DEIN Rad, sagte Dani zu Susi, die es nicht fassen konnte. Ich habe auch schon einen Namen: Grevolino soll es heißen. So ihre Antwort. Es ist ungeheuerlich schön!

Glücklich und zufrieden machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, wobei wir vom ganzen Alpha-Bikes Team zuvor herzlichst empfangen, umsorgt und dann wieder ebenso herzlich verabschiedet wurden. Daheim angekommen, probierte Susi das Rad gleich aus. Ein wirklicher Traum. Unübertroffen die Abstimmung des Elektromotors. Ganz sanft und fast unbemerkt vollzieht sich der Übergang vom Unterstützungsmodus in das reine Pedalieren. Wirklich eine technische Meisterleistung.


 

Im Einsatz ist es auf einer der schönsten Touren im südlichen Schwarzwald zu sehen, Susi gemeinsam mit unserem Sohn Arndt durch die Wutachflühen. Die Wutachflühen (Flüh=Fels) stellen die Fortsetzung der Wutachschlucht dar. Das gesamte Gebiet stellt einen großen Canyon dar mit steilen, zum Teil bis zu 170 m fast senkrecht abfallenden Hängen dar. Das Gebiet stellt ein einzigartiges Biotop für auch seltene Pflanzen und Tiere dar. Seit der letzten Eiszeit hat sich diese fast unverändert erhalten. Im Kernbereich der Schlucht ist das Radfahren daher strengstens verboten.

Die Wutachflühen werden von einem beeindruckenden Bauwerk durchzogen, der sogenannten Sauschwänzlebahn. Ihr Name leitet sich ab von Rundkehren, die durch spektakuläre Tunnel- und Brückenkonstruktionen verwirklicht wurden. Diese hatten den Zweck, durch entsprechende Wegstreckenverlängerungen die in diesem Gebiet erheblichen Höhendifferenzen für die Eisenbahn nutzbar zu machen. Als strategische Bahnstrecke im 19ten Jahrhundert geplant wurde sie, trotz widrigster geologischer Verhältnisse in nur etwas mehr als zwei Jahren erbaut. Eine geo- und ingenieurstechnische Meisterleistung. Heute befindet sich die Bahnstrecke nicht mehr im regulären Betrieb. Vom Frühjahr bis zum Herbst wird diese jedoch von einem Dampfzug befahren. Jeder, der sich in der Gegend aufhält, sollte eine Fahrt buchen. Ein unvergessliches Erlebnis ist garantiert.

Wen es von euch mal in diese Ecke verschlägt, der wird uns ja vielleicht auf einem unserer vielen Bikes begegnen. Oder bei unserem nächsten Besuch in München bei Alpha Bikes.

Euer Martin

 

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